Aus Distanz wird Nähe in einer anderen Form –

Oekumenischer Hospizdienst Buchholz e.V. bietet weiterhin Begleitung an

 

Die Corona-Pandemie verändert alles. Auch die Hospizarbeit. Doch an deren Auftrag hat sich trotz dessen nichts verändert: Nähe schenken und niemanden auf dem letzten Lebensweg oder in der Trauer alleine lassen. Doch wie können Menschen füreinander da sein, wenn sie sich voneinander fernhalten sollen?

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben großen Einfluss auf die Arbeit des Oekumenischen Hospizdienst Buchholz e.V. Die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter begleiten schwerkranke und sterbenden Menschen, deren An- und Zugehörigen, sowie Trauernde. Sie Spenden Trost und Beistand durch begleitende Gespräche und nehmen in den letzten Tagen die Angst vor dem Tod. Doch im Moment ist Ihre Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt möglich. Denn aufgrund des generellen Betretungs- und Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und weiteren stationären Einrichtungen bleiben die Türen für sie zu.

Doch gerade in Situationen wie diesen ist es wichtig, dass Menschen ein Gegenüber haben, der die aktuellen Sorgen, Ängste und anderen Themen mitträgt und auffängt. In der Sterbe- und Trauerbegleitung wird daher individuell geprüft, welche Alternativen es zum direkten Kontakt geben kann. Vermehrt finden die Begleitungen daher per Telefon oder E-Mail statt.

 

Wie bisher  sind die Koordinatorinnen aber jederzeit unter der Telefonnummer 04181-134949 für schwer kranke und sterbende Menschen, deren An- und Zugehörige, sowie Trauernde erreichbar. Sorgen, Fragen und Ängste können darüber hinaus auch per E-Mail an diese gerichtet werden (E-Mail: verein@hospizdienst-buchholz.de). Die Koordinatorinnen stehen für Gespräche und Beratung zur Verfügung. Nach wie vor werden Begleitanfragen entgegengenommen und gemeinsam nach individuellen Wegen der Unterstützung gesucht.

Mit der telefonischen Begleitung und der Beratung per E-Mail will der Oekumenische Hospizdienst Buchholz e.V. der Einsamkeit Sterbender, der An- und Zugehörigen, sowie der Trauernden etwas entgegensetzen. Zugleich hoffen die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, dass sie ihre gewohnte Arbeit bald wieder fortsetzen können.